teealternative besucht H.E.L.G.O. Projekt in Kalkutta

teealternative besucht H.E.L.G.O. Projekt in Kalkutta

30. Juni 2026

Die teealternative unterstützt das H.E.L.G.O. Projekt seit vielen Jahren mit jedem verkauften Kilo Tee. Wir (Marta und Tobi) haben die Firma von Gründer Thomas Zimmermann zum 01.07.2024 übernommen – und uns war sofort klar, dass wir ebenfalls auch dem H.E.L.G.O. Verein weiter helfen werden.

Wir wollten unbedingt das H.E.L.G.O. Projekt persönlich und vor Ort kennenlernen und sind daher im November 2024 zum ersten Mal nach Indien gereist.

Wir freuten uns beide auf unseren Besuch in der H.E.L.G.O. Schule und konnten es kaum erwarten. Schon allein die Fahrt war ein großes Erlebnis. Als wir angekommen sind, wurden wir liebevoll empfangen und direkt zur H.E.L.G.O. Schule begleitet. In der Schule hat uns Mr. Asif und alle anderen Projektmitarbeiter herzlich begrüßt. Bei einer Tasse Tee haben wir neugierig der Geschichte der Gründung gelauscht. Von der Entwicklung und dem nachhaltigen Konzept der Schule waren wir gleich begeistert.


Wir konnten alle Räumlichkeiten erkunden und die Kinder in ihren Klassenzimmern kennenlernen. Die Kids haben uns mit einem Begrüßungslied und einer selbstgebastelten Geschenkkarte überrascht. Alle waren sehr fröhlich, offen und freundlich. Viele Kinder haben sogar ein Gespräch gesucht und ihre bereits erlernten Englischkenntnisse angewandt.

Die H.E.L.G.O. Schule, gelegen in der Nähe der Howrah Bridge, wird von insgesamt 135 Kindern unterschiedlichen Alters besucht. Die Kleinen werden in der Früh von zuhause abgeholt und in die Schule gebracht. Der Tag fängt mit einem Frühstück an. Der Unterricht geht von 8 bis 14 Uhr. Nach der Schule treffen sich alle zum Mittagessen, das in der Schule vorbereitet wird. Und auch wir durften an diesem Tag die Pause gemeinsam verbringen. Das Essen war sehr lecker und wir haben uns wie in einer großen Familie gefühlt. Nach der Schule gibt es eine Betreuung, wo nach den erledigten Hausaufgaben auch gespielt, musiziert und vieles unternommen wird.

Während unseres Aufenthalts durften wir die Familien der Schulkinder zuhause in den Slums besuchen. Für uns sind die Verhältnisse, in denen die Kinder aufwachsen müssen, unvorstellbar. Nachdem wir die Menschen, die Unterkünfte und die Gegend gesehen haben, waren wir noch mehr vom H.E.L.G.O. Projekt überzeugt und sind sicher, dass die H.E.L.G.O. Stiftung an der richtigen Stelle tätig ist und den Kindern Zukunftsaussichten gibt.

Das Großartige an diesem Projekt ist seine Nachhaltigkeit. Hier erhalten die Kinder eine Grundausbildung und werden anschließend bei der Auswahl und dem Besuch weiterführender Schulen unterstützt. Das H.E.L.G.O. Team kümmert sich zudem um die Vorbereitung auf das Berufsleben. Vielen Eltern ist nämlich nicht bewusst, dass ihre Kinder zur Schule gehen müssen. Das Verständnis für eine gute Ausbildung ist meist nicht vorhanden. Auch hier unterstützt H.E.L.G.O. und erklärt den Eltern, warum Bildung so wichtig ist. Es gilt die Regel, dass ein Kind pro Familie in der H.E.L.G.O. Schule aufgenommen werden kann. Natürlich würde der Verein gerne allen bedürftigen Kindern helfen, was aber leider nicht möglich ist. Die Kinder, die einen Berufsabschluss oder ein Studium abgeschlossen haben, unterstützen danach auch oft ihre eigenen Familien.

Leider gibt es in den Slums sehr viel Kriminalität, Alkohol- und Drogenprobleme. Dadurch bekommen die Kinder oft sehr wenig Schlaf, Geborgenheit und haben große Angst. Aus diesem Grund wird derzeit ein Hostel eingerichtet, in dem die Kids rund um die Uhr bleiben können. 

Wir durften das schon teilweise funktionierende Kinder-Hostel besuchen und sprachen über zukünftige Pläne des Vorhabens. Wir sind uns sicher, dass das Gebäude mit der ruhigen Lage und den Platzmöglichkeiten zu einer hervorragenden Herberge für die Kinder wird. 

Wir sind von der Nachhaltigkeit und der Arbeit des H.E.L.G.O. Projekts und deren unermüdlichen Einsatz für die Kinder zutiefst beeindruckt.

Wir als „teealternative“ werden das H.E.L.G.O. Projekt weiterhin tatkräftig unterstützen, weil wir überzeugt sind, dass jeder Cent sinnvoll genutzt wird und das Konzept „Schule statt Kinderarbeit“ den Kindern eine Zukunft schenkt.

 

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