Bio-Teegarten Chamong in Darjeeling
Steile Hänge zwischen 1.150 und 1.850 Metern, mehr Wald als Teefelder und ein Name, den die Lepcha einem Vogel gegeben haben: Chamong ist einer der alten Gärten von Darjeeling. Von hier kommt unser Bio Darjeeling Second Flush, die Sommerernte mit der typischen Muskatellernote.
Kurz gesagt: Chamong ist ein Teegarten im Rungbong-Tal, südwestlich der Stadt Darjeeling. Die Plantage besteht seit 1871, umfasst 332 Hektar, davon rund 132 Hektar Tee, und gehört zur Chamong-Gruppe, zu der auch Nagri Farm und Tonganagaon gehören. Von hier kommt unser Bio Darjeeling Second Flush im Blattgrad FTGFOP1.
Steckbrief Chamong
Wie sieht es in Chamong aus?
Ganz anders als in Assam. Die Teesträucher wachsen in Chamong an einem steilen Hang zwischen 1.150 und 1.850 Metern Höhe. Von den 332 Hektar des Gartens sind nur rund 132 Hektar mit Tee bepflanzt. Der größte Teil ist Wald, hohe Laubbäume, die den Garten umgeben und vielen Tieren einen Lebensraum geben.
Auf dem Gelände liegen auch die Teefabrik und das Dorf, in dem die Familien der Beschäftigten leben. Vom Strauch bis zum fertigen Tee bleibt alles in Chamong.
Ehrlich gesagt: In Chamong selbst waren wir noch nicht. Was wir hier beschreiben, stammt von der Chamong-Gruppe und aus öffentlichen Quellen. Den Nachbargarten Nagri Farm im selben Tal haben wir im November 2024 besucht.
Wie entsteht der Second Flush in Chamong?
Im Frühjahr wird der First Flush gepflückt. Danach legen die Sträucher eine Pause ein und treiben neu aus. Die zweite Pflückung im Sommer, etwa im Juni, ist der Second Flush. Daraus wird in drei Schritten schwarzer Tee.
Pflücken
Von Hand werden nur die obersten Triebe gepflückt: zwei Blätter und eine Knospe. Am steilen Hang geht das nur von Hand.
Welken und Rollen
In der Fabrik welken die Blätter und verlieren Wasser. Danach werden sie gerollt, dabei brechen die Zellen auf und die Oxidation beginnt.
Oxidieren und Trocknen
Das Blatt färbt sich von Grün zu Braun. Ist der richtige Moment erreicht, wird der Tee getrocknet und nach Blattgrößen sortiert.
Seit wann gibt es den Teegarten Chamong?
Seit 1871. Angelegt wurde der Garten von britischen Pflanzern, zu einer Zeit, als in Darjeeling viele der heute bekannten Gärten entstanden. Seinen Namen hat er von den Lepcha, den ersten Bewohnern der Gegend. Sie nannten einen Vogel, der dort vorkommt, „Chamoo“.
Später war Chamong einer der ersten Gärten in Darjeeling, den die Familie Lohia übernahm. Ihre Unternehmensgruppe trägt heute den Namen des Gartens: Chamong.
- 1871Beginn als Teeplantage
- 1916Gründung des Familienunternehmens Lohia, heute Chamong-Gruppe
- 2024Unser Besuch im Nachbargarten Nagri Farm
- 2025Sommerernte, unser Second Flush
Wo liegt Chamong?
Im Rungbong-Tal, südwestlich der Stadt Darjeeling, im Distrikt Darjeeling in Westbengalen. Im selben Tal liegt Nagri Farm, von dem unser grüner Darjeeling kommt.
Rund 2.350 Menschen leben laut der indischen Volkszählung von 2011 im Gartendorf von Chamong.
Wie arbeitet Chamong biologisch?
Chamong wird biologisch bewirtschaftet, ohne chemisch-synthetische Dünger und Pestizide. In Darjeeling wachsen dabei vor allem Sträucher der China-Varietät, die kleinere Blätter und ein feineres Aroma haben als die Assam-Pflanze.
Unser Second Flush ist nach der EU-Öko-Verordnung zertifiziert, Kontrollstelle DE-ÖKO-037. Unser Bio-Zertifikat kannst du jederzeit einsehen.
Was verbindet uns mit Chamong?
Eine Gruppe, mehrere Gärten. Chamong gehört zur selben Gruppe wie Nagri Farm in Darjeeling und Tonganagaon in Assam. Auch unser First Flush kommt aus Gärten dieser Gruppe: aus Chamong, Tukdah und Phoobsering. Wir kaufen direkt ein, ohne Zwischenhändler.
Nagri Farm und Tonganagaon haben wir im November 2024 besucht und dort gesehen, wie die Gruppe arbeitet, vom Garten bis zur Verkostung.
Welcher Tee kommt von Chamong zu uns?
Von Chamong führen wir schwarzen Tee aus der Sommerernte, im Blattgrad FTGFOP1 mit ganzen Blättern. Dazu stammt ein Teil unseres First Flush von hier.
Bio Darjeeling Second Flush Chamong 2025
Vollmundig und reif, mit Muskatellernote und einer golden bis bernsteinfarbenen Tasse.
Zum Tee 2025Die Königin: Bio Darjeeling Tee Set
Unser Second Flush zusammen mit dem First Flush und dem grünen Darjeeling. So kannst du alle drei nebeneinander probieren.
Zum SetWie schmeckt schwarzer Tee aus Chamong?
Die trockenen Blätter sind dunkel mit kastanienbraunen Tönen. In der Tasse leuchtet der Tee golden bis bernsteinfarben. Er duftet nach reifen Trauben, schmeckt vollmundig mit leicht malziger Tiefe und klingt fruchtig aus. Am klarsten kommt das pur heraus.
Häufige Fragen zu Chamong
Wo liegt der Teegarten Chamong?
Chamong liegt im Rungbong-Tal, südwestlich der Stadt Darjeeling in Westbengalen, Indien. Die Teefelder ziehen sich an einem Hang zwischen 1.150 und 1.850 Metern Höhe.
Ist Chamong ein Bio-Teegarten?
Ja. Chamong wird biologisch bewirtschaftet. Unser Second Flush aus Chamong ist nach der EU-Öko-Verordnung zertifiziert, Kontrollstelle DE-ÖKO-037.
Wem gehört der Teegarten Chamong?
Chamong gehört zur Chamong-Gruppe mit Sitz in Kolkata, die nach diesem Garten benannt ist. Zur Gruppe gehören auch Nagri Farm in Darjeeling und Tonganagaon in Assam.
Woher hat Chamong seinen Namen?
Von den Lepcha, den ersten Bewohnern der Gegend. Sie nannten einen Vogel, der dort vorkommt, „Chamoo“. Daraus wurde der Name des Gartens.
Was bedeutet FTGFOP1 bei Darjeeling Tee?
FTGFOP1 steht für „Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe“, erste Wahl. Gemeint sind ganze Blätter mit einem Anteil heller Blattspitzen. Der Blattgrad beschreibt das Blatt, nicht den Geschmack.